Wenn es Nacht wird

Verbrechen in New York 1910-1920

Bibliografie

ISBN-Nummer
978-3-95451-730-5
Verlag
Erscheinungsdatum
15. Oktober 2015
Sprache(n)
Format
Hardcover mit Schutzumschlag
Abbildungen
ca. 200 Schwarz- Weiß-Fotografien und original Zeitungsartikel
Abmessungen
25,1 x 2,7 x 30,7 cm
Anzahl Seiten
240
Preis
€ 19,95

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Beschreibung des Verlages

Die Aufnahmen sind ebenso schockierend wie faszinierend. Um die Jahrhundertwende 1900 revolutionierte die noch junge aufkommende Fotografie die Aufklärung von Kriminalfällen. Exakt und detailreich, ohne Emotion auf Spurensuche – die Tatortfotografie hatte zu dokumentieren, was vorgefallen war. Angehörige der Opfer, Täter und die beteiligten Ermittler sind verstorben und die Akten vernichtet. Zu einigen Fotografien finden sich Notizen. Wilfried Kaute recherchierte in den Pressearchiven die Umstände der jeweiligen Kriminalfälle. Ein Datum, ein Ort oder der Name eines Opfers halfen bei der Suche nach der Geschichte der Fotos. Die Artikel lesen sich wie Kriminalromane. Mit ihrer spannenden und authentischen Berichterstattung ergänzen sie die Dramatik der Fotografien. Ein Buch, das keinen kaltlässt, das aufwühlt und in den Bann zieht.

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Pressestimmen

Meine Gedanken zu diesem Wunderschönen Bildband

Ich will ganz ehrlich sein: Ich mag diese Art Bücher nicht. Ein Buch voller echter Leichen. Es zeigt Mordopfer und Tatverdächtige, Mordwerkzeuge und Tatorte. Das ist nicht für jeden eine geeignete Lektüre. Wer sich in Krimis an möglichst ekligen Beschreibungen von Leichen ergötzen kann, der findet hier neuen Stoff. Ich gehöre nicht dazu.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte die Polizei die Fotografie als praktisches Hilfsmittel. Mit Täterfotos konnten Personensuche viel effektiver organisiert werden, und Tatortfotos sollten Situationen dokumentieren, die sonst nur sehr kompliziert beschrieben werden konnten. Eine beeindruckende Sammlung von solchen Polizeifotos aus dem zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts aus New York. Ein drastischer Realismus begegnet einem in den teils großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Die meisten Fotos zeigen Leichen genauso, wie sie gefunden wurden, blutverschmiert, mit verzerrten Gesichtern und verrenkten Gliedern. Ungeschönt dokumentieren die Fotos zugleich die Lebensumstände der Opfer genauso detailliert, wie es die kriminalistische Arbeit erforderte.

Es sind verwohnte, vernutzte, abgeschabte Buden, in denen die Leichen derer liegen, die auch einmal glaubten, diese Armut sei nicht für immer. Manchmal sind es auch dreckige Ecken von Slumstraßen, Industriegelände, innerstädtische Brachen, auf denen sie abgelegt oder hingestreckt wurden. Die Bilder sind von einer klaren Endgültigkeit. Zu einigen Opferfotografien gibt es kurze Hintergrundberichte, wenn es zu dem jeweiligen Fundstück entsprechende Informationen gab. In solchen Fällen war eine Recherche möglich und neben dem Foto blieb damit auch die Geschichte zur Tat erhalten. Die Taten sind im Übrigen sehr vielfältig – daran scheint sich in einhundert Jahren nichts geändert zu haben. Doch die Fotos darf man sich nicht reißerisch vorstellen.

Ich bleibe dabei, diese Art Bildband ist nicht meins, auch wenn Gewalt und Mord Teil unserer Welt ist, leider. Aber ich schaue mir lieber Bildbände an, die eine positive Ausstrahlung haben und dem Leben zugewandt sind. Aber jeden, der das anders sieht, möchte ich natürlich nicht verurteilen oder  diskreditieren.

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