Unterwegs – Wie und wohin?

Das Motiv der Fortbewegung im Scherenschnitt

Bibliografie

ISBN-Nummer
978-3-940061-40-9
Erscheinungsdatum
4. Oktober 2010
Sprache(n)
Format
Halbleinenband
Abbildungen
Mit zahlreichen Abbildungen
Abmessungen
20,7 x 1,7 x 6,1 cm
Anzahl Seiten
96
Preis
€ 32,00

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Beschreibung des Verlages

Papier ist das Material des Scherenschnitts, und Schere oder Messer sind die Werkzeuge, die zum Schneiden verwendet werden. Der Scherenschnitt zählt deshalb auch zur »Griffelkunst«. Wie die anderen Griffelkünste Kupferstich und Holzschnitt hat der Papierschnitt, wie er allgemein bezeichnet wird, für ihn eigentümliche Eigenschaften. Man sieht nicht nur auf den ersten Blick, dass es sich um geschnittenes Papier handelt, man erkennt in der Regel auch die Handschrift des Künstlers. Selbst beim Druck bleiben diese Eigenschaften größenteils erhalten. Die Herausgeber zeigen dies mit einer Reihe von Arbeiten zum Motiv des Unterwegsseins, dieser bemerkenswerten menschlichen Verhaltensweise.

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Meine Gedanken zu diesem Wunderschönen Bildband

Der Scherenschnitt, ursprünglich in Nordchina beheimatet, ist eine der ältesten Volkskünste Chinas. In Deutschland war der Scherenschnitt beliebt in der Kultur der Goethezeit und des 19. Jahrhunderts. (Siehe Wikipedia) Bekannte Künstler in dem Genre waren Anette von Droste-Hülshoff (1797 – 1848), Henri Matisse (1869 – 1954, siehe das Buch bei Taschen »Cut-Outs«) und Lotte Reininger (1899 – 1981, siehe das Buch »Film Stills« im Ernst Wasmuth Verlag). Scherenschnitte haben in den letzten Jahren wieder eine kleine Renaissance erlebt und so finden wir immer wieder neue oder neu aufgelegte Publikationen zu dieser Kunstform.

Dieser Wunderschöne Bildband zeigt Scherenschnitte, die sich mit dem Thema des »Unterwegs-sein« beschäftigt. Unterwegs-sein ist ja seit langer Zeit ein Thema in der Kunst, denn der Mensch war schon vor langer Zeit unterwegs und ist es heute mehr denn je. Zur Erleichterung und Beschleunigung der Fortbewegung wurden zuerst Tiere eingesetzt. Einen bedeutenden Fortschritt brachte die Erfindung des Rades und der Bau der ersten Fahrzeuge. Heute leben wir in einer Zeit, in der mit technischen Hilfsmitteln jedes Ziel der Erde schier mühelos erreichbar geworden ist.

Vor der industriellen Revolution wurde das Fahrzeugmotiv von der Kunst kaum wahrgenommen, und auch danach blieb es eher nebensächlich. Das war und ist auch bei den Scherenschneidern nicht anders. Dass es jedoch das Motiv der Fortbewegung im Scherenschnitt mit ganz verschiedenen und originellen Ergebnissen gibt, zeigt dieses Buch. Das Ausgangsmotiv sind die häufig auftretenden Schlitten der Luise Duttenhofer auffallend oft mit symbolischer oder mythologischer Bedeutung. Wir finden hier einige der Scherenschnitte aus Andersens Märchen angefertigt von Ursula Kirchner, wie »Der fliegende Koffer«, »Die drei (fliegenden) Prinzessinnen« oder »Der Ostwind und der Prinz«, Luftschiffe, Pferdekutschen, Dampfwagen, verschiedenste Automobile, Omnibusse und Rennwagen, Rikschas, Laufrad und Tandem, Doppeldecker-Flugzeug und Zeppelin. Das häufigste Motiv in diesem Band sind Boote und Schiffe aller Art, wie Aladins Boot, Dr. Doolittles Schiff, Überseedampfer, Prunkschiff und Segelschiffe aus zahlreichen Perspektiven. In einem letzten Kapitel sehen wir Scherenschnitte aus China, wie z.B. Kamele, eine Brautsänfte, Eselskutsche, Fahrräder und einiges mehr.

Dieser Wunderschöne Bildband ist eine spannende Zeitreise in die letzten etwa 200 Jahre zum Thema Scherenschnitt und Unterwegs-sein.

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