Sieben

Geschichten vom Glauben

Bibliografie

ISBN-Nummer
978-3-95462-919-0
Erscheinungsdatum
5. September 2017
Sprache(n)
Format
Hardcover
Abbildungen
Zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen
Abmessungen
22,5 x 1,7 x 26,6 cm
Anzahl Seiten
144
Preis
€ 24,95

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Beschreibung des Verlages

Gesichter des Glaubens

Der Fotograf und Autor Sebastian Hesse ist für dieses Buch durch mehrere Kulturkreise gereist, um dem Geheimnis des Glaubens auf die Spur zu kommen: mit Druiden bei der Mistelernte, auf Heiligen Bergen in Irland und der freien Mönchsrepublik Athos, unter Bußfertigen während der Semana Santa, bei islamischen Mystikern in Anatolien und Indien, im Gespräch mit einem Lebenden Buddha in Tibet, in einem buddhistischen Kloster in Shanghai. Rund um den Globus konnte Hesse eine Wiederkehr der Spiritualität erleben, was er in seinen Fotografien eindrucksvoll dokumentiert.

Über die Mitwirkenden

Über die Buchreihe

Über den Verlag

VIP-Meinung zu diesem Buch

Pressestimmen

»Hesse zeigt beeindruckende Fotos und eine atmosphärisch-faszinierende Beschreibung der exotischen Orte.« (Christoph Kuhn, Glaube + Heimat, 4.2018)

»Seine skurrilsten Bilder zeigen Druidenmeister in London.« (Björn Rosen, Der Tagesspiegel, 19. November 2017)

»Die Reportagen machen das Phänomen der spirituellen Sinnsuche im wahrsten Sinne glaubhafter und nehmen ihm die Schwere.« (Torsten Unger, Kulturmagazin „Marlene“ MDR Thüringen, 21. Januar 2018)

»Was es für Gläubige jedoch bedeuten kann, ihrem, von ihnen ausersehenen, Schöpfer nahe zu sein, davon vermittelt das Buch einen starken Eindruck.« (Ulrike Thielmann, MDR Kultur, 22.10.2017)

»Weltweit dokumentiert Hesse eine Wiederkehr der Spiritualität. […] Eindrucksvoll werden die Reiseerfahrungen mit schwarz-weiß-Aufnahmen bebildert.« (Friederike Frücht, Kompass 01.2018)

»Es hätten auch deutlich mehr als sieben solcher Geschichten werden können, die Hesse mit eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Fotografien bebildert hat. Aber schon diese engagierte Suche zeigt, wie groß der Bedarf an Einssein mit der Welt heute ist und wie Menschen nach diesem Einssein suchen.« (Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 21. November 2017)

»schön individuell und atmosphärisch« (Rhein-Neckar-Zeitung, 18. November 2017)

»Dabei spricht die ausdrucksstarke Schwarzweißfotografie ganz für sich« (Johannes Breckner, Darmstädter Echo, 11. November 2017)

Meine Gedanken zu diesem Wunderschönen Bildband

Ich bin ja in einer sehr christlich-konservativen Familie groß geworden, in der alles, was nicht diesem engen Weltbild entsprach, verurteilt wurde. Da gab es keine Kompromisse. Zum Glück habe ich mich von diesen engen Denkmustern gelöst und – so meine ich – weiterentwickelt (ohne mich über andere erheben zu wollen), so schmerzlich es auch war. Heute weiß ich vor allem, dass ich nichts weiß. Und: Niemand kann „die Wahrheit“ für sich beanspruchen. Allerdings habe ich bisher noch nicht wirklich intensiv mit dem Thema Naturreligionen und Druidentum beschäftigt. Das hat sich mit diesem Wunderschönen Bildband nun geändert.

Dieses Buch erzählt sieben Geschichten von Versuchen, das Unaussprechliche zu berühren. Worte zu finden von außen, um Menschen zu beschreiben, die in einer suchenden Bewegung sind, um einen inneren Dialog mit etwas Transzendentem zu erleben, zu halten, zu lehren. Diese sieben Geschichten beschreiben Menschen, die sich nicht damit zufrieden geben, auf der gut asphaltierten Autobahn konfessioneller und konventioneller Religiosität und geübten Vermittler durch Priester, Pfarrer, Mullahs und Vorbeter einen Hauch von Heiligkeit zu erhaschen. Sondern die sich bemühen, um sich in die Ekstase der Derwische hineinzudrehen, als strenge Eremiten wochenweise am Berg Athos in göttlicher Liebe zu versinken oder sich mitten im Wirtschaftswunderwahn im Reich der Mitte Stille zu finden. Geschichten von modernen Menschen, die sich nicht mehr zufrieden geben mit dem Dosenfutter der religiösen Institutionen, sondern immer öfter das Risiko der eigenen Erfahrung erlebter Mystik eingehen wollen. (Siehe Nachwort von Geseko von Lüpke)

Sieben solcher Geschichten finden sich in diesem Buch, manche eher skurril, andere gut nachvollziehbar. Diese sieben Beispiele für uns fremder Spiritulität kommen aus England, Irland, Spanien, Griechenland, Türkei, Pakistan und China. Alle Geschichten und Begegnungen sind ausführlich bebildert. Skurril finde ich hier insbesondere die Büßer-Gewänder der Semana Santa in Andalusien. Sie sehen fast genauso aus, wie die Kutten des Ku-Klux-Klans. Aber, wie wir hier lernen, der Ku-Klux-Klan hat das von Semana Santa abgeschaut, nicht umgekehrt.

Mich bestärkt dieser Wunderschöne Bildband in meiner Haltung, jeden Mitmenschen in seiner religiösen Haltung zu respektieren und nichts zu verurteilen, auch wenn es nicht der eigenen Auffassung entspricht. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Nur die Freiheit des anderen darf die eigene Freiheit einschränken. Vor allem sollte das Missionieren, das Überstülpen des eigenen Koordinatensystems auf einen anderen, der Vergangenheit angehören. Wer sich mit diesen Fragen beschäftigt, finden in „Siebeneinige passende Denkanstöße.

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