Schloss Bruchsal

Die Beletage - Barocke Pracht neu entfaltet

Bibliografie

ISBN-Nummer
978-3-96176-047-3
Erscheinungsdatum
17. Oktober 2018
Sprache(n)
Format
Gebunden
Abmessungen
21,7 x 4 x 30,2 cm
Anzahl Seiten
512
Preis
€ 29,90

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Beschreibung des Verlages

Barocke Kunstschätze zurückgekehrt

Das ab 1722 unter dem Speyerer Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn von bedeutenden Architekten des Barock erbaute Schloss Bruchsal markiert einen Höhepunkt abendländischer Baukunst. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wurde es nach dem Krieg meisterhaft wieder aufgebaut. Nachdem nun auch die Wiedereinrichtung der ehemaligen Repräsentations- und Wohnräume nach historischen Quellen ihren Abschluss fand, können die Prunkräume des Schlosses wieder in ihrer zeremoniellen Abfolge und Ausstattung erlebt werden.

Anlässlich der 2017 abgeschlossenen Wiedereinrichtung der Beletage von Schloss Bruchsal, nimmt Sie der reich bebilderte Essay- und Bildband mit auf eine Reise durch die wechselvolle Geschichte der barocken Residenz. Die Berichte der beteiligten Restauratoren bieten exklusive Einblicke in den 2002 begonnenen Prozess der Wiedereinrichtung und enthalten neueste Forschungsergebnisse zu den kostbaren Möbeln, Tapisserien, Gemälden und Deckenmalereien der Beletage.

Die zahlreichen Fotografien des Sammelbandes machen die Pracht architektonischer Meisterleistungen wie dem von Balthasar Neumann entworfenen Marmorsaal und dem berühmten Treppenhaus des Schlosses für den Leser spürbar. Hintergrundberichte zur Wiedereinrichtung und neueste Forschungsergebnisse zu Geschichte, Nutzung und Ausstattung bieten faszinierende Einblicke in die Arbeit der beteiligten Architekten, Kunsthistoriker und Restauratoren. Der Band selbst wird damit zu einem einzigartigen Zeitdokument der südwestdeutschen Kunst- und Kulturgeschichte.

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Das Bruchsaler Schloss im barocken Stil wurde ab 1720 auf Wunsch des Fürstbischofs Damian Hugo Philipp von Schönborn-Buchheim aus Lossburger Sandstein errichtet. Es handelt sich im Kern um eine Dreiflügelanlage, die auf Planungen des kurmainzischen Oberbaudirektors Maximilian von Welsch zurückgeht. Nach mehrfachen Planänderungen wurde das zentrale Treppenhaus durch Balthasar Neumann errichtet, der seit 1731 die Bauleitung übernommen hatte. Es gilt gemeinhin als eine der gelungensten Lösungen einer barocken Treppenanlage. Sein genialer Entwurf sieht im Herzen des Corps de Logis ein zweiläufiges, vom Kuppelsaal überfangenes Treppenhaus vor, das zu den beiden Festsälen des Schlosses führt. Der Fürstensaal ist der zur Stadt gelegene Festsaal. Der Marmor- oder Kaisersaal liegt in Richtung des Gartens. Der Marmorsaal gehört zum architektonischen und programmatischen Zentrum der geistlichen Residenz. (Aus Wikipedia)

Welche Pracht das Bruchsaler Schloss barg, wie diese entstand, verging und wieder zu Glanz gebracht wurde, erschließt dieser Wunderschöne Bildband, der von Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg herausgegeben wurde. In vier Teilen und insgesamt 31 Beiträgen berichten 22 Autoren, darunter Historiker und Kunsthistoriker, Restauratoren und Konservatoren sowie Architekten über Geschichte, Ausstattung und Wiedereinrichtung des Schlosses. Diese Teile sind:

  1. Das Residenzschloss Bruchsal (1722 – 1832)
  2. Schloss Bruchsal als Behördensitz und Museum (1832 – 1945)
  3. Zerstörung und Wiederaufbau (1945 – 2002)
  4. Die Wiedereinrichtung der Beletage (2008 – 2017)

Anschaulich schildert der Band die Vorgeschichte des Bruchsaler Schlosses, die hauptsächlich in Speyer geschrieben wurden. Nachfolgende Beiträge widmen sich den hochgestellten Bewohnern der Beletage, deren Vorlieben und Gewohnheiten. Der Schreibstil der Autoren ist dabei angenehm kurzweilig. Vergessen werden auch nicht die dienenden Bewohner des Schlosses. Der Akzent dieses Buches liegt jedoch auf der Repräsentation, dem Zusammenwirken von Pracht und Macht, was sich besonders an der vorbildlich restaurierten und seit dem Jahr 2017 wieder zugänglichen Beletage ablesen lässt. Das Mühen, Wissen und Können der Restauratoren zeigen die beiden letzten Teilkapitel »Zerstörung und Wiederaufbau« und »Die Wiedereinrichtung der Beletage«. Darin wird eindringlich die Bombenzerstörung am 1. März 1945 geschildert, vom mühsamen Wiederaufbau, von der Wiederherstellung der Deckenmalereien und über das Museum berichtet.

Dieser Wunderschöne Bildband vermittelt auf 512 Seiten ein umfassendes Bild von der Schlossanlage. Mit fast 400 Abbildungen werden die architektonischen Meisterleistungen wie das von Balthasar Neumann entworfene berühmte Treppenhaus oder der Marmorsaal ebenso ins richtige Licht gesetzt wie die 350 Kunstgegenstände und die wertvolle Ausstattung, die in die 17 Prunkräume zurückgekehrt sind. Dieses Band verdient das Prädikat »dokumentarisch wertvoll«. Gemessen am Umfang und der Vielzahl der Abbildungen ist er auch erfreulich günstig zu haben.

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