No Man’s Land

Zwischen Utopie und Wirklichkeit verlassener Orte

Bibliografie

ISBN-Nummer
978-3-95728-153-1
Erscheinungsdatum
19. Februar 2018
Sprache(n)
Format
Halbleinen
Abbildungen
Mit 95 farbigen Abbildungen
Abmessungen
24,8 x 2,5 x 31 cm
Anzahl Seiten
192
Preis
€ 50,00

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Beschreibung des Verlages

Die Rückeroberung einst von Menschen bewohnter Orte durch die Natur

Was, wenn Tiere die einzigen Überlebenden auf unserem Planeten wären? Henk van Rensbergen fotografiert verlassene Orte wie Szenen einer postapokalyptischen Welt. Palazzi, stillgelegte Fabriken und leerstehende Krankenhäuser werden dabei zu einer faszinierend-unheimlichen Gegenwelt, in der sich Tiere das zurückerobern, was einst der Mensch dominierte. Ungewöhnlich komponierte Bilder voll meditativer Ruhe, die zur Besinnung und zum Nachdenken über den Zustand und die Zukunft der Erde einladen.

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Meine Gedanken zu diesem Wunderschönen Bildband

Bildbände über verlassene Orte gibt es ja mittlerweile einige, dieser ist aber anders. Und er macht Angst. Henk van Rensbergen fotografiert verlassene Orte wie Szenen einer postapokalyptischen Welt. Der Autor präsentiert eine Welt, in der sich Flora und Fauna ihren Platz zurückerobert haben. Der in Brüssel geborene Fotograf widmet sich seit einigen Jahren dem Aufspüren und Ablichten verlassener Orte. Für seine neue Publikation geht der Belgier nun noch einen Schritt weiter: Fast jede Fotografie des opulenten Bildbandes „No Man’s Land“ zeigt nicht nur von Menschen verlassene Orte – sondern wie Tiere eben diese in Besitz nehmen.

Noch bizarrere Szenen sind kaum denkbar. Van Rensbergen zeigt Hühner, die durch Hotelflure spazieren, Leguane, die auf Eichenparkett ruhen, Schweine, Kühe, Schafe, ja sogar Giraffen, Elefanten, Löwen, Schlangen und Affen, die durch Paläste, Villen, Krankenhäuser und Industriegebäude wandern. Manche schauen Richtung Kamera, andere sind scheinbar in sich selbst versunken. Und der Betrachter fragt sich unentwegt: Was ist hier passiert?

Van Rensbergen zeichnet in seinen Bildern eine scheinbar postapokalyptische Welt – mal gespenstisch wie seine Hyänen in Hinterhöfen, mal amüsant wie seine Füchse in Lehnsesseln. So könnte es wohl auf der Erde zugehen, wenn die Menschheit zugrunde gegangen ist und Tiere und Natur erobern, was dem Homo Sapiens einst gehörte. Wie und wo die Bilder entstanden sind, verrät der Fotograf nicht.  Stille Bilder sind das, die seine Kamera malt, von Menschenbehausungen und Menschenwerk, abwesend von Menschen: Bröckelnde Andenken einer umtriebigen, ausgestorbenen Spezies. Manchmal ist da bei genauem Hinschauen eine Erinnerung an die Erbarmungslosigkeit dieses Sterbens zu erhaschen: In dem Abdruck auf einer Matratze, in durcheinandergeworfenen Gegenständen, in bereitgestellten, ungeöffneten Wasserflaschen.  Dass es ihm allerdings nicht um dekorative Spielereien geht, bezeugen unmissverständlich die Texte des Verhaltensforschers Desmond Morris und des Schriftstellers Peter Verhelst im Nachspann, genannt „Logbuch„.

Ich habe Schwierigkeiten, diesen Bildband als „Wunderschön“ zu charakterisieren. Aber er ist unbedingt notwendig. Er zeigt eine Welt, die es so oder ähnlich geben wird, wenn die Menschheit ihren Planeten weiter so behandelt, wie wir es derzeit tun.

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