Kindheit in der großen Stadt

Bibliografie

ISBN-Nummer
978-3-86228-178-7
Erscheinungsdatum
19. November 2018
Mitwirkende
Sprache(n)
Format
Hardcover
Abbildungen
Etwa 90 Abbildungen
Abmessungen
19 x 1,7 x 14 cm
Anzahl Seiten
128
Preis
€ 14,95

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Beschreibung des Verlages

»Der Takt der Stadtbahn und des Teppichklopfens wiegte mich in Schlaf«, beschreibt Walter Benjamin die Erinnerung an seine Großstadtkindheit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der harte, schnelle Takt des Großstadtlebens ließ und lässt  eigentlich kaum Freiraum für ungezwungenes Spielen im Freien, aber Kinder haben sich zu allen Zeiten – auch in den schwersten Kriegs- und Nachkriegsjahren – ihren Platz in der großen Stadt erobert. Ein Stück Maschendrahtzaun lässt sich wunderbar als Schaukel nutzen, wenn Bus und Bahn bestreikt werden, geht es eben hoch zu Ross in die Schule und wo kann man besser schlittern als auf einer selbstgemachten Eisbahn im Park? Die Fotos des vorliegenden Bandes zeigen wie in einem Bilderbogen ein Panorama der Kindheit in der großen Stadt vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1970er Jahre hinein. Sie vermitteln ein Gefühl von Lebensfreude, Ungezwungenheit und unbändigem Spaß – und sei es inmitten von Ruinen.

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Meine Gedanken zu diesem Wunderschönen Bildband

Kinder, die in Mietskasernen in Wedding oder Kellerwohnungen im Scheunenviertel aufgewachsen sind, die nach Essbarem im Straßenkehricht gesucht haben oder für ein paar Pfennige Schuhe geputzt haben, schrieben eher selten Biografien und so sind es die Fotografien, denen wir heute die Kenntnis ihrer Lebensumstände verdanken. Dass vor allem die  Kinder so zahlreich auf den Großstadtfotografien seit Beginn des 20. Jahrhunderts auftauchen, hat seinen Grund darin, dass sich die Kindheit zum großen Teil auf der Straße abgespielt hat. Das Phänomen der »unsichtbaren« Großstadtkinder, der soziales Leben allermeist in geschlossenen Räumen stattfindet, ist jüngeren Datums. Bis in die 1980er Jahre hinein haben Kinder und Jugendliche in Ost und West vorwiegend draußen gespielt, was in einer Großstadt meist auf der Straße bedeutet. Fotografen brauchten nicht lange nach Motiven zu suchen: Ihre Protagonisten waren jeden Tag nach Schulschluss mit ihren selbstgebastelten Seifenkisten, ausrangierten Rollstühlen oder auf Skateboards in den Straßen der Berliner Wohnviertel unterwegs, Kindheit in der großen Stadt bedeutete eben auch Freiheit, Abenteuer, in Gruppen unterwegs sein, ohne Aufsicht der Erwachsenen.

Dieser Wunderschöne Bildband zeigt nicht Büllerbü, sondern Kreuzberg, nicht grüne Wiesen oder plätschernde Bächlein, sondern Mülltonnen auf Hinterhöfen, Baugerüste und parkende Autos.  Es zeigt ein Kaleidoskop von Stadtmotiven aus dem Blickwinkel von Kindheitserinnerungen. Die Motive illustrieren den Alltag von Kindern aber auch die kleinen Nischen und Freiräume, die sie sich mit großer Kreativität schaffen. Die meisten Fotographien stammen aus den 1920er Jahren, als mit dem Aufkommen der Pressefotografie das Interesse an der Großstadt und ihren Bewohnern entstand. Ein tolles Zeitdokument. Es macht Spaß diesen kleinen Band durchzublättern.

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