Das DDR-Handbuch

Bibliografie

ISBN-Nummer
978-3-8365-6520-2
Erscheinungsdatum
16. November 2017
Mitwirkende
Sprache(n)
,
Format
Flexicover, in Leinen gebunden, mit Leseband
Abmessungen
17,1 x 5,1 x 24,8 cm
Anzahl Seiten
816
Preis
€ 30,00

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Beschreibung des Verlages

Das Wendemuseum in Los Angeles beherbergt eine der weltweit größten Sammlungen mit Artefakten aus der DDR. Dieser Band zeigt über 2000 davon, Designobjekte und Alltagsgegenstände, Stasirelikte, Propaganda, Werbung, Mode, Staatstragendes und Dissidentes, Skurriles und Tragisches aus dem Arbeiter-, Bauern- und Bonzenstaat. Auf Grundlage unseres XL-Bandes, dem bislang umfassendsten Überblick über die visuelle und materielle Kultur der DDR, zeigt diese erschwingliche neue Ausgabe die faszinierenden Überbleibsel einer untergegangenen Welt.

40 Jahre lang dominierte der Kalte Krieg das Weltgeschehen. Die DDR und die Bundesrepublik befanden sich in diesem globalen Konflikt an vorderster Front. Symbol dafür war die berüchtigte Berliner Mauer, die Liebende, Freunde und Familien, Kollegen und Mitbürger voneinander trennte.

Der Herausgeber, das Wendemuseum im kalifornischen Los Angeles, ist nach dem historischen Zeitraum um den Mauerfall 1989 benannt. Seit seiner Gründung 2002 durch den Amerikaner Justin Jampol widmet sich das Museum der Kultur und Bildsprache des früheren Ostblocks und fördert verschiedene Sichtweisen auf diese vielschichtige Ära, die unsere Welt bis heute prägt.

Der enzyklopädische Band zeigt mehr als 2.000 Stücke aus der einzigartigen Sammlung des Museums. Basierend auf unserem XL-Band, bietet dieses Buch einen umfangreichen Überblick über Kunstgegenstände, Archivbestände und Dinge aus der DDR: offizielle Symbole und oppositionelle Ausdrucksformen, Spektakuläres und Alltägliches, Massenproduziertes und Handgemachtes, Witziges und Tragisches.

Begleitet werden diese Überreste einer untergegangenen Zeit von grundlegenden Texten, die Akademiker und Experten aus Europa, Kanada und den USA zu Themen von der Stasi bis zur Sexualität, von Denkmälern bis zu mentalen Landkarten verfasst haben.

  • Über 800 Seiten, mehr als 2.000 Gegenstände.
  • Eine kleinere und handlichere Ausgabe unseres XL-Bandes mit dem umfassendsten Überblick über die visuelle und materielle Kultur der DDR.
  • Mit zahlreichen Aufnahmen der berühmtesten DDR-Fotografen aus dem Alltag und von offiziellen Anlässen.

Mehr Platz für kalte Krieger: Nach Erweiterung und Umbau präsentiert das Wende Museum ab dem 18. November 2017 seine mehr als 100.000 Exponate umfassende Sammlung von DDR-Artefakten und anderen Relikten des Kalten Krieges auf erweiterter, großzügiger Fläche im historischen Armory Building von Culver City, einem ehemaligen Zeughaus der US National Guard aus der McCarthy-Ära, das von Michael Boyd, Christian Kienapfel und Benedikt Taschen für das Museum umgestaltet wurde.

Über die Mitwirkenden

Über die Buchreihe

Über den Verlag

VIP-Meinung zu diesem Buch

Pressestimmen

»So kitschig und banal diese Geschichtsbetrachtung sein mag, sie erfasst den Alltag hinter dem Eisernen Vorhang in kuriosen und mitunter anrührenden Details.«  The Daily Telegraph, London

»…quite possibly the greatest such collection in the world.« (The Atlantic)

»The best-kept collection of Cold War memorabilia.« (Vice)

»A comprehensive pictorial history.« (The New York Times)

»So kitschig und banal diese Geschichtsbetrachtung sein mag, sie erfasst den Alltag hinter dem Eisernen Vorhang in kuriosen und mitunter anrührenden Details.« (The Daily Telegraph, London)

»…quite possibly the greatest such collection in the world.« (The Atlantic

»The best-kept collection of Cold War memorabilia.« (Vice)

Meine Gedanken zu diesem Wunderschönen Bildband

Dieser Wunderschöne Bildband ist eine Fundgrube alles dessen, was in der DDR hergestellt, konsumiert, benutzt, verschenkt oder sonst wie verwendet wurde. Dieser Band ist eine verkürzte Ausgabe von „Jenseits der Mauer“ vom selben Verlag und etwas handlicher und deutlich preiswerter. Das DDR-Handbuch zeigt auf mehr als 800 Seiten mehr als 2.000 Stücke aus der Sammlung des größten Museums zur DDR, nämlich dem Wende-Museum in Los Angeles. Die Einleitung stammt aus der Feder von Justinian Jampol, dem Gründer und Direktor dieses Museums.

Ich selber bin im Westen aufgewachsen und war nie in der DDR. Erst wenige Wochen nach der Wiedervereinigung war ich zum ersten mal in Leipzig, Jena, Weimar und Eisenach. Dementsprechend eröffnet sich mir mit diesem Buch eine fremde, untergegangene Welt. Für solche, die in der DDR groß geworden sind, ist es eine großartige Erinnerung an vergessene Alltagsgegenstände, wie mir einige Brandenburger und Thüringer in meinem Freundeskreis versichert haben.

Was wir sehen, ist luxuriös und gewöhnlich, hässlich und schön, handgefertigt und maschinell produziert, ist persönlich und offiziell, ist Alltag und Besonderheit, ist gewöhnlich und außerordentlich. Dieser große Fundus an Objekten ist in 8 Kapiteln aufgeteilt:

  1. Essen, Trinken & Rauchen
  2. Zuhause
  3. Design & Mode
  4. Unterhaltung & Erholung
  5. Reise & Verkehrswesen
  6. Arbeit & Bildung
  7. Politik
  8. Bildersturm & Gegenkultur

Jedes Kapitel, sowie die mehr als 50 Unterkapitel werden mit einer ausführlichen Erläuterung des Themas eingeleitet und helfen allen (wie mir), die die DDR nicht von innen kannten, die Zusammenhänge und die Gefühlslage der Menschen zu verstehen. Es folgen dann die meist farbigen Abbildungen, die die Exponate datieren und erklären. Es ist wirklich – wie es auf der Rückseite zu lesen ist – ein opulenter und reich bebilderter Reiseführer durch ein untergegangenes Land.

Am Ende des Buches finden sich die Biografien der Autoren und Fotografen, die an diesem einzigartigen Handbuch über die DDR mitgewirkt haben. Was mir persönlich allerdings fehlt ist ein Stichwortverzeichnis, denn ein Handbuch ist ja auch immer ein Nachschlagewerk.

Das DDR-Handbuch ist ein Wunderschöner Bildband und ein faszinierendes, lehrreiches und unterhaltsames Kompendium. Wer sich für die ehemalige DDR interessiert, sollte sich dieses Werk zulegen, egal wo man herstammt.

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