Credo · Kirche in der DDR

Umfangreiche fotografische Dokumentation des kirchlichen Lebens in der DDR

Bibliografie

ISBN-Nummer
978-3-95462-898-8
Erscheinungsdatum
1. Mai 2017
Sprache(n)
Format
Hardcover
Abbildungen
Mit zahlreichen Abbildungen
Abmessungen
22,7 x 1,7 x 26,6 cm
Anzahl Seiten
160
Preis
€ 24,95

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Beschreibung des Verlages

Harald Kirschner thematisiert in seinem Bildband den Alltag und festliche Höhepunkte beider Konfessionen der 1980er Jahre. Traditionelle Feiern, Wallfahrten, Jubiläen, Lutherjahr, Katholikentreffen, Gemeindeleben und gelebte Ökumene bilden den inhaltlichen Schwerpunkt. Sie dokumentieren das facettenreiche religiöse Leben in einem atheistischen und religionsfeindlichen Umfeld. Die Fotografien erzählen Geschichten in unterschiedlichen Situationen und zeigen Verhalten und Verhältnisse des Einzelnen sowie die Kraft des Glaubens in der Gemeinschaft – ein Erinnern an das letzte Jahrzehnt der DDR.

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VIP-Meinung zu diesem Buch

Pressestimmen

»Dieser empfehlenswerte Bildband mit Schwarz-Weiß-Fotos ist ein guter Tipp für katholische und evangelische Christen und für alle, die sich dafür interessieren, wie Christen im sozialistischen DDR-Alltag gelebt und wie sie Höhepunkte des Kirchenjahres begangen haben.« (Christine Bose, Eichsfelder Heimatzeitschrift, 1/2.2018)

»Die beeindruckenden Fotos zeigen die tiefe Frömmigkeit der Menschen […] – aber auch, dass die Kirchen ein Hort alternativer Kultur im sozialistischen Staat waren.« (Matthias Glatthor, Börsenblatt 34.2017)

»Ein sensibler Chronist des kirchlichen Lebens in der späten DDR.« (Danuta Görnandt, RBB Wortmeldungen, 19. September 2017)

»Man blättert die Schwarz-Weiß-Fotografien durch und staunt.« (Stefan Seidel, Der Sonntag, 20. August 2017)

»Einen wenig bekannten Teil der DDR-Geschichte buchstäblich anschaulich zu machen, ist das Verdienst von Harald Kirschners großartigen Aufnahmen.« (Kai Agthe, Mitteldeutsche Zeitung, 19. August 2017)

»Was Kirschner aufgenommen hat, ist für viele Betrachter eine unbekannte Facette des atheistisch geprägten Lebens in der DDR.« (Grit Warnat, Magdeburger Volksstimme, 15. August 2017)

»Augenscheinlich ein recht aktuelles Buch, das nur scheinbar aus einem längst vergangenen Land erzählt und einer Zeit, als nicht nur der Friedensgedanke junge Leute aufschloss für den Raum, den glauben und Kirche bieten konnten.« (Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung, August 2017)

Meine Gedanken zu diesem Wunderschönen Bildband

Christliches Leben in DDR war schwierig, vor allem in der Öffentlichkeit. Real existierender Sozialismus und Kirche waren und sind zwei unvereinbare Ideen. So sank der Anteil der Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung von Gründung der DDR bis zu ihrem Untergang von 89 auf 29%. Religiöses Leben in der DDR, so hatte man den Eindruck, spielte sich vor allem in den Kirchenräumen und im Privaten ab. Aber das ist nicht ganz richtig.

Dieser Wunderschöne Bildband bringt uns das Leben der bekennenden Christen, Protestanten wie Katholiken in zahlreichen schwarz-weißen Fotografien näher. Das Titelbild z.B. zeigt eine Leidensprozession am Palmsonntag in Heiligenstadt 1981. Entsprechend dunkel gekleidete Männer tragen ein überdimensionales großes Kreuz, an das eine Statue von Jesus geschlagen ist. Sie laufen an einem Gebäude vorbei, an dem mit großer Schrift der Name eines volkseigenen Betriebes zu lesen ist. Zu sehen sind in diesem Band traditionelle Feiern, Wallfahrten, Jubiläen, das Lutherjahr 1983, Katholikentreffen, Gemeindeleben und gelebte Ökumene. Diese Fotos sind Dokumente eines facettenreichen religiösen Lebens in einem atheistischen und religionsfeindlichen Umfeld.

Der Fotograf Harald Kirschner war bislang als Fotograf der Leipziger Lebenswelten und Chronist des Neubauviertels Leipzig-Grünau bekannt, in dem er seit 1981 lebt. Nun zeigt er sich als Chronist des kirchlichen Lebens in der späten DDR. Das hat sicher auch mit seinem ganz persönlichen Zugang als katholischer Christ zu tun. Es gab in der DDR keine Zeitungen, in denen die Fotos von Harald Kirschner hätten gezeigt werden können. Er hat sie erst aus Anlass des Katholikentages 2016 in Leipzig wieder aus einer Kiste hervorgeholt und dort zum ersten mal ausgestellt. So kann man hier einen kaum bekannten Teil der DDR-Geschichte zum ersten mal sehen. Szenen, die Schlaglichter auf die spezielle Situation der Kirche in der DDR sind.

Die Fotografien kommen weitgehend ohne Kommentare aus, sie sprechen für sich. Lediglich das Vorwort vom ehemaligen DDR-Bürgerrechtler, Ex-Bundestagspräsidenten und aktiven Katholiken Wolfgang Thierse und das Interview mit dem Fotografen erläutern die Hintergründe dieser Foto-Sammlung. Ein Wunderschöner Bildband, der uns diesen Aspekt der vergangene DDR-Geschichte näher bringt.

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